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Der Lebenslauf – es gibt nicht nur den tabellarischen Lebenslauf



Noch vor zwanzig Jahren gab es keine Diskussion über die Gestaltung eines Lebenslaufes. Man schrieb ihn tabellarisch, nach einer Vorlage, die man zumeist sogar von den Arbeitsämtern – den heutigen Agenturen für Arbeit – kostenlos erhielt. In kurzer, tabellarischer Form gab man an wer man ist, was man bisher gemacht hat, welche Qualifikationen man hatte.

Das hat sich geändert. Der tabellarische Lebenslauf kann zwar noch immer verwendet werden, aber die Richtlinien haben sich verändert. Es gibt Dinge, die möchte ein Personalchef von heute überhaupt nicht mehr wissen. Zum Beispiel wer die Eltern sind, welchen Beruf sie ausüben und in welche Grundschule man gegangen ist. Wichtig ist, dass auf dem Lebenslauf aufgezeigt ist, wer man ist und was man in den letzten Jahren gemacht hat – und der Lebenslauf sollte eine stetige Weiterentwicklung aufweisen. Von daher dürfen ruhig auch Fortbildungen berücksichtig werden.

Meistens verwendet man inzwischen den „kurzen Lebenslauf“. In diesem sind tatsächlich nur die allernötigsten Informationen enthalten. Man kann ihn ein wenig grafisch ausgestalten, damit er nicht so leer wirkt, aber Tatsache ist, dass Personalchefs wenig Zeit haben. Sie möchten keine Biografien lesen müssen, um etwas über die Person zu erfahren, die sich auf eine Stelle bewirbt, sondern wünschen kurze und knappe Informationen zum Bewerber, eine klare Übersicht, Fakten anhand derer sie eine Entscheidung treffen können. Als Bewerber muss man grundsätzlich davon ausgehen, dass auf eine ausgeschriebene Stelle nicht nur fünf oder zehn Bewerbungen im Personalbüro eingehen, sondern vielleicht fünfhundert oder sogar tausend Bewerbungen.

Hier finden Sie Vorlagen und Muster zur Gestaltung eines Lebenslaufs, auch Design und das nötige Format online.