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Das VorstellungsgesprächWer eine Bewerbung an einen Arbeitgeber abschickt, hofft natürlich auf die Chance, zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden. Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass die erste Hürde bereits geschafft ist, wenn eine solche Einladung erfolgt. Denn wer eine Einladung erhält zum Vorstellungsgespräch, hat schon einmal mit seiner Bewerbung überzeugt. Auf ein Vorstellungsgespräch muss man sich gut vorbereiten. Dabei geht es nicht nur um die Auswahl der richtigen Kleidung oder um geputzte Schuhe, sondern vor allem um die eigene Rhetorik. In einem Bewerbungsgespräch muss man argumentieren und überzeugen können. Es ist wichtig, sämtliche Informationen über die Firma einzuholen, die man bekommen kann, um dem potenziellen Chef damit aufzuzeigen, dass man gut informiert ist, man die Firmenphilosophie kennt, sich mit dem Unternehmen identifizieren könnte. Ebenso wichtig ist die Frage nach eigenen Stärken und Schwächen, auf die jeder Bewerber gut vorbereitet sein sollte, denn diese Frage taucht in jedem Bewerbungsgespräch auf. Wenn es um die eigenen Stärken geht, sind viele Bewerber verunsichert. Manche kennen ihre Stärken auch gar nicht mehr, weil sie längere Zeit arbeitslos waren. Also sollte man sich bereits vorab zu dieser Frage Gedanken machen. Was sind die Stärken? Pünktlichkeit? Gute Auffassungsgabe? Pflichtbewusstsein? Fleiß? Teamfähigkeit? Durchsetzungsvermögen? Aber Achtung, hier kann man sich verkalkulieren. Was dem Bewerber als Stärke erscheint, könnte beim Arbeitgeber als Sturheit oder Schwäche ankommen, zum Beispiel das Durchsetzungsvermögen – es kommt natürlich auch darauf an, für welche Position man sich bewirbt. Noch schwieriger wird es bei der Frage nach den Schwächen. Wer gibt schon gerne seine Schwächen zu? Also eine Frage, mit der man sich hundertprozentig vor dem Bewerbungsgespräch auseinandersetzen muss! |